| DO 23.02.2012 | ||||||||
|
|
|||||||
| DO 23.02.2012 | ||||||||
|
|
|||||||
| FR 24.02.2012 | ||||||||
|
|
|||||||
| FR 24.02.2012 | ||||||||
|
|
|||||||

Auch meine zweite Amtsperiode war mit viel Arbeit behaftet. Dank der guten Zusammenarbeit und der Unterstützung des Vorstandes, den Kommissionen und der Verwaltung ist ein Gemeinde-präsidium als Nebenamt aber zu bewältigen. An dieser Stelle möchte ich allen, die aktiv an der Gemeindepolitik mitarbeiten, recht herzlich danken. Dank auch an die Bevölkerung für das geschenkte Vertrauen durch meine Wiederwahl.
Geschäfte:
Im vergangenen Jahr fanden 3 Gemeindeversammlungen statt. An 35 Vorstandssitzungen wurden über 500 Traktanden behandelt.
Baufach
Die Bautätigkeit war mit 35 Baugesuchen eher über dem Schnitt der letzten Jahre. Es wurde die Baubewilligung für folgende sechs Einfamilienhäuser erteilt:
M. Oberle / A.Conzelmann Gärbi, R. Ticar Gärbi, E.+ C. Bebi-Bardill Schatzenboden, Fam. Warburton-Wiedmer Pragg, Fam. H. Luzi-Walser Au und A. Stouten / J. Birkel Elsaruot. Weiter wurde der Wideraufbau des abgebrannten Stalles von L. Grest-Pasina bewilligt.
Ferner wurden folgen grössere Umbauten bewilligt: Clemens Fehr Erweiterung Arztpraxis, Daniel Walter Pragmartin, Peter/Billi Bebi Schwelli und Daniel Miller Jenaz, und eine Solaranlage auf dem Stalldach von Marco Jehli Furna
Verlängerung Trottoir Etappe Sand bis Bahnhof
Es fanden mehrer Begehungen und Gespräche mit dem Planer, Tiefbauamt, Polizei und den Anstössern des geplanten Trottoirs statt. Die Baumeisterarbeiten wurden im November vergeben. Der Baubeginn ist im Frühjahr 2012 vorgesehen.
Siedlungsentwicklung
In der Vernehmlassung des regionalen Richtplanes «Siedlung und Ausstattung» wurde die Gemeinde Jenaz als «Ländliche Gemeinde mit geringer baulicher Entwicklung» eingestuft. Der Gemeindevorstand hat sich gegen diese Einstufung gewehrt, neu wird die Gemeinde Jenaz als «Ländliche Gemeinde mit geringer baulicher Entwicklung und zu erwartenden Entwicklungsveränderungen» eingestuft.
Dies bedeutet, dass die Gemeinde bei Bedarf für Erstwohnungsbau die Möglichkeit hat auch grössere neue Quartiere wie früher das Quartier Aeramunt zu erschliessen.
Projekt Schulverband Kreis Jenaz
Für das Projekt «Prüfung Einbindung der Primarschulen in den Kreisschulverband» wurde eine Projektgruppe unter der Leitung von Andres Bardill eingesetzt. Nachträglich wurde auch die Gemeinde Schiers in dieses Projekt integriert. Es sind drei verschiedene Varianten ausgearbeitet worden, welche nächstens der Lehrerschaft, Gemeindebehörden und der Bevölkerung vorgestellt werden sollen.
Forstliche Zusammenarbeit Fideris/Furna/ Jenaz
Bekanntlich hat der Jenazer Revierförster von Dezember 2010 bis Juni 2011 den Forst der Gemeinde Fideris übernommen, weil der Fideriser Förster gekündigt hatte. Die forstliche Zusammenarbeit wird vorerst aber nicht weiter verfolgt, denn die Gemeinde Fideris hat sich entschlossen, mit dem Forst von Küblis/ Conters zusammenzuarbeiten, weil diese Gemeinden auch eine Forstgruppe haben und dadurch Synergien besser genutzt werden können.
Gewässerschutzzone Suvaditsch
Der Regierung des Kantons Graubünden hat bereits im Jahre 1985 die Aufhebung des Grundwasserpumpwerkes Suvaditsch verlangt, da die Nationalstrasse und die Bahn die Schutzzone queren. Es fanden intensive Diskussionen mit dem ANU und einem Anstösser statt.
Zwischenzeitlich wurde das Pumpwerk «Schanänn» erstellt und das Grundwasserpumpwerk «Suvaditsch» wird nur noch für Noteinspeisungen benötigt. Das Amt für Umwelt hat die weitere Nutzung des Pumpwerkes «Suvaditsch» als Noteinspeisung bei Rohrbrüchen, Brandfällen, Engpässen bei grosser Trockenheit usw. mit Auflagen bewilligt.
Melioration
Im Zusammenhang mit der Gesamtmelioration Jenaz wurden mehrere Versammlungen abgehalten. Der Vorstand hat in der Projektstudie mitgewirkt, ein Reglement ausgearbeitet und Vorschläge für die zwei Kommissionen gesucht.
An der letzten Gemeindeversammlung wurde die Schätzungskommission unter der Leitung von Luzi Pfister aus Waltensburg gewählt. In der ebenfalls gewählten Meliorationskommission hat Martin Schmid den Vorsitz. Weitere Mitglieder sind Toni Flury-Lampert, Hans Andrea Gujan-Steiner, Andreas Gujan-Belleri und ein Mitglied des Gemeindevorstandes.
Entrümpelung
Der Gemeindevorstand ist bei der Sperrgutentrümpelung im September überrannt worden. Es wurden fast doppelt so viele Container wie erwartet benötigt. Diese erfolgreiche Aktion wurde aus der Überschussauszahlung der Kehrichtentsorgung der Pro Prättigau finanziert.
Radweg Jenaz–Fideris (Schanänn)
Die vom Kanton ausgeführten Arbeiten für den neuen Radweg Jenaz–Schanänn–Fideris konnten im Herbst abgeschlossen werden. Der Radweg wurde den Gemeinden übergeben.
Aufhebung Bahnübergang Pragg
Der unbewachte Bahnübergang am Furnabach muss gemäss Auskunft der RhB aufgehoben werden. Als beste Lösung wird dabei eine Unterführung betrachtet. Allerdings ist mit beträchtlichen Kosten zu rechnen. Zurzeit ist die Gemeinde mit der RhB und dem Kanton in Verhandlung bezüglich der Kostenbeteiligung.
Revision Weidordnung
Weidfachchef Martin Schmid hat die Revision unter Einbezug der Landwirte durchgeführt. Die revidierte Weidordnung wurde von der Gemeindeversammlung genehmigt
Herbstwanderung
Die diesjährige öffentliche Herbstwanderung des Vorstandes führte von Pragg zur Kalberalp auf Danusa und über Scära nach Furna. Unter der Leitung von Gemeinderat Johannes Schmid wars auch 2011 ein gelungener Anlass.
Drehbuch Kurzfilm
Die Firma «Gate24» der Gemeinde Jenaz angeboten, einen Kurzfilm über Jenaz zu drehen, wobei der Gemeinde keine Kosten ausser dem Erstellen des Drehbuches, der Textvorbereitung und die Begleitung der für die Dreharbeiten beauftragten Person entstanden. Herzlichen Dank an Andres und Paula Eggimann für den grossen Einsatz. Der Film darf frei verwendet werden und ist auf der Website von Prättigau Tourismus www.praettigau.info bereits aufgeschaltet.
Stollenprojekt Küblis-Rhein Repower
Die Repower hat weitere Abklärungen für die Deponierung des anfallenden Ausbruchmaterials des Stollens vorgenommen. Dabei wurden folgende drei Standorte näher geprüft.
Höstelli: ist geologisch nicht sehr geeignet. Gmeingüeteregg: Wiederinstandstellung als Weidland ist problematisch. Schwinboden: wird als beste Variante weiter verfolgt.
Sperrung Steg über die Landquart
Aufgrund des schlechten Zustandes des Steges und der jetzigen Vereisungen wurde der Steg gesperrt. Es wird damit gerechnet, dass der Steg bis im Frühling repariert und wieder begehbar sein wird. Der Steg gehört je zur Hälfte der Gemeinde Jenaz und Luzein.
Gemeinschaftsgrab
Tino Niggli hat der Gemeinde einen schönen Stein geschenkt, welcher mit der Aufschrift «Gemeinschaftsgrab» versehen und in der Wiese nördlich der Kirche aufgestellt wurde.
Personal
Thomas Mayer, welcher seit 25 Jahre im Werkdienst der Gemeinde Jenaz arbeitet tritt Ende März 2012 in den wohlverdienten Ruhestand. Als Nachfolger konnte ab 1. März 2012 Andreas Valer-Matter aus Pragg-Jenaz angestellt werden.
Hans Zingg aus Pragg-Jenaz wird ab 2012 die Aufsicht der Alteisendeponie «Biegaplatz» und die Grünabfalldeponie «oberer Schwinboden» übernehmen.
Ein besonderer Dank gebührt dem infolge Amtszeitbeschränkung scheidenden Vorstandsmitglied Martin Schmid, der nach zehn Amtsjahren in den verdienten politischen Ruhestand tritt. Diese zehn Jahre waren geprägt von angenehmer, konstruktiver und kameradschaftlicher Zusammenarbeit im Gemeindevorstand.
Ich wünsche allen Einwohne fürs neue Jahr alles Gute, Gesundheit und Wohlergehen.
Urban Mathis-Rappel, Gemeindepräsident Jenaz