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Seilpark: Es geht etwas

10.06.2010 Archiv Davoser Zeitung

Das ehemalige Campingareal «Färich» am Eingang des Flüelatals erfährt in Kürze eine Aufwertung. Baugesuch
und Baubewilligung für einen Seilpark liegen vor, und seit Kurzem sind die Bauarbeiten in vollem Gange. Läuft alles planmässig, soll die neue Attraktion im Juli der Öffentlichkeit präsentiert werden.

 

Pascal Spalinger

 

Im November letzten Jahres berichtete die «Davoser Zeitung» erstmals vom Projekt der Davos Destinations-Organisation DDO, einen Familien-Erlebnispark im «Färich» zu errichten. Seither hat sich einiges getan. Baugesuch und Baubewilligung liegen seit einiger Zeit vor. Und vor Kurzem ist mit den Arbeiten zur Realisation des Projekts begonnen worden. Derzeit sind die Holzbau-Arbeiten im Gang. Diese werden von erfahrenen Personen ausgeführt, die reiche Erfahrungen in Sachen Bau von Seilparks mitbringen. Allerdings konnten auch sie nichts gegen das garstige Wetter der letzten Wochen ausrichten. Deshalb hofft man auf gute Witterungs-verhältnisse in den nächsten Wochen, damit die Arbeiten zügig vorangetrieben werden können.

 

Bestehende Infrastruktur genutzt


Das Projekt nutzt auf schlaue Art und Weise die bereits vom Camping her bestehende Infrastruktur aus. Die alten Gebäude dienen als Betriebsgebäude für den Seilpark. Zudem wird viel Wert darauf gelegt, den Wald sowohl während der Bauzeit als auch nachher während des Betriebes möglichst zu schonen, wie es im Projektbeschrieb heisst. Zugleich geht daraus hervor, dass die Anlage für etwa 80 Benutzer gleichzeitig ausgerichtet ist. Vorgesehen sind insgesamt fünf verschiedene Kurse mit jeweils sechs bis acht Stationen. Die Benutzer können dabei aus diversen Schwierigkeitsstufen diejenige auswählen, die ihnen am bes-ten liegt. Da der Seilpark «Färich» vor allem Schulen, Vereinen oder Familien zur Verfügung stehen soll, fehlen die gewaltigen Kletterbastionen in schwindelerregenden Höhen. Dafür finden auch ungeübtere Personen den für sie geeigneten Parcours, und auch an die Kinder wird beim Bau der neuen Attraktion gedacht. Für sie soll ein spezieller Parcours eingerichtet werden. Ein Augenmerk wird auch auf die Sicherheit gelegt. Diese soll durch speziell ausgebildetes Personal gewährleistet werden. Mit dem Seilpark – in den die DDO rund eine Viertelmillion Franken investiert – wird eine Lücke im touristischen Angebot der Destination Davos Klosters geschlossen.

 

Grosse Vorfreude

 

Dementsprechend gross ist die Vorfreude bei der DDO. Man freue sich, der Bevölkerung und den Gästen der Region in absehbarer Zeit das neue touristische Angebot zeigen zu können. Ein genaues Datum wollte die DDO noch nicht nennen. Erst müsse der Seilpark fertig gebaut und abgenommen sein, und das sei witterungs-abhängig. Man geht aber davon aus, dass die Eröffnung im Juli stattfindet. Im nächsten Jahr soll auf dem «Färich»-Gelände auch noch ein Bike-Park entstehen, der in etwa 150 000 Franken kos-ten soll. Damit wäre Davos dann punkto Trendsport definitiv on the top.

 

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