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Vergangenes Wochenende feierte der FC Davos seinen 100. Geburtstag mit einem rauschenden Fest, im Mittelpunkt die Ausstrahlung des beliebten «Musikantenstadls». Die Bilanz fällt bei allen Beteiligten ausserordentlich positiv aus.
Pascal Spalinger
Feiert ein Verein Jubiläum, entstehen zuweilen die verrücktesten Ideen. Das war auch beim FC Davos nicht anders. Wie jedoch die Stammtisch-Idee, zu dessen 100-Jahr-Feier den «Musikantenstadl» nach Davos zu holen, in die Realität umgesetzt wurde, begeistert Jürg Oberrauch, Präsident des OKs «Musikantenstadl Davos», jetzt noch. Die Erfahrungen seien überaus positiv. «Wir schweben jetzt noch auf Wolke sieben», erklärt er auf Anfrage. Man habe um die Risiken gewusst, die man mit der Organisation eines solchen Grossanlasses eingehe. «Wir haben uns aber auch viel erhofft. Und diese Hoffnungen wurden weit übertroffen.»
Grosse Euphorie
Das Organisationskomitee versuchte laut Oberrauch, den Besucherinnen und Besuchern ein noch nie dagewesenes Erlebnis zu bieten und arbeitete diverse Packages aus. Zudem sollte in erster Linie auch die einheimische Bevölkerung profitieren. «Entscheidend war, dass wir stets Vertrauen in unser Produkt hatten und keinen Aufwand scheuten. Die daraus resultierende gute Zusammenarbeit hat zu einer anhaltenden Euphorie geführt.» Besonders stolz ist Oberrauch darauf, dass der FC Davos gezeigt habe, was in Sachen
Freiwilligenarbeit möglich sei, wenn die Zusammenarbeit stimme. «Wir konnten in dieser Hinsicht sicher ein positives Signal setzen.» Es komme selten vor, dass sich die Leute bedanken, weil sie mithelfen durften. «Diesen Enthusiasmus müssen wir in den Herbst mitnehmen, wenn der zweite Teil der Feierlichkeiten ansteht.» Beeindruckt zeigte sich der OK-Präsident vom «Stadl»-Umfeld. Man habe von Anfang an freundschaftliche Beziehungen gepflegt, die über den Anlass hinaus erhalten bleiben würden. «Andy Borg und die anderen Musikerinnen und Musiker waren Stars zum Anfassen.»
6000 zusätzliche Übernachtungen
Sehr zufrieden zeigt sich auch die Davos Destinations-Organisation. Der «Stadl» sei ein Riesenerfolg gewesen. «Die Destination Davos Klosters durfte sich 500000 Zuschauenden in der Schweiz und deren 629000 in Österreich präsentieren. So ein Schaufenster erhält man nicht alle Tage», sagt Markus Unterfinger, Leiter Kommunikation DDO. Angetan war man vor allem davon, dass eine scheinbar unmögliche Idee dank intensiver Zusammenarbeit erfolgreich umgesetzt werden konnte. Dafür gebühre allen Beteiligten grosser Dank, heisst es seitens der DDO. Es habe sowohl vom «Stadl»-Team als auch von Besucherinnen und Besuchern durchwegs positive Rückmeldungen gegeben. So sei versichert worden, dass es ein solch umfangreiches Rahmenprogramm in der Geschichte des «Stadls» noch nie gegeben habe. Der Erfolg lässt sich auch in Zahlen ausdrücken: Gegen 6000 zusätzliche Übernachtungen konnte die Destination Davos Klosters verzeichnen. Die Bemühungen aller Beteiligten haben sich also gelohnt. In der Region wartet man nun gespannt auf den 7. August. Dann strahlt ARD den «Musikantenstadl Davos» aus. Gerechnet wird mit gegen sieben Millionen Zuschauenden.
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