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Mit einer neuen Präsidentin und einem erfreulichen Rechnungsabschluss geht die Fraktionsgemeinde Davos Dorf zuversichtlich in das neue Jahr. Anlässlich der GV durfte sich der Vorstand eines grossen Rückhalts bei den Stimmberechtigten erfreuen, so-dass alle Geschäfte ohne grössere Diskussionen durchgewunken wurden.
Barbara Gassler
Es war eine Generalversammlung ohne Misstöne, die am vergangenen Mittwochabend in der Villa Vecchia stattfand. Der überraschende Rücktritt des Präsidenten Jeremias Janki im vergangenen Oktober fand seinen Niederschlag nur in zwei unabhängigen Jahresberichten, die der Versammlung vorgelegt wurden. Der ehemalige Präsident schloss seine Amtstätigkeit mit der erfolgreich abgeschlossenen Sanierung der sich im Besitz der Fraktionsgemeinde befindlichen Villa Vecchia. Übergangspräsidentin Hoffmann ihrerseits übergab die Zuständigkeit für das Seehof-Seeli an Walter Weber und konnte von einem für zwei Jahre mit den Betreibern des Häxahüslis abgeschlossenen Vertrag berichten. Damit war man auch bereits mitten in der Diskussion um die Zukunft des SeehofSeelis und dessen Nutzung («DZ» vom 16. 4. 2010, www.davoserzeitung.ch). Nachdem die Versammlung den neuen Budgetposten zugestimmt hatte, wurde die insgesamt ausgeglichene Rechnung beraten und gutgeheissen. Dank Neuzuzügern konnte die Fraktionsgemeinde knapp 50000 Franken höhere Einnahmen generieren als budgetiert, wies in der Rechnung jedoch nur einen bescheidenen Gewinn von Fr. 6689.40 aus. Dies auf Grund von Rückstellungen von je Fr. 80 000.– die für den Unterhalt der Villa Vecchia und des Friedhofs getätigt wurden. Damit verfügt das Dorf über eine komfortable Steuerreserve von rund 155000 Franken und belässt den Steuerfuss auf den aktuellen 2 Prozent.
Ersatzwahl
Mit Applaus wählte die Versammlung anschliessend die bisherige Interimspräsidentin Iris Hoffmann zur neuen Präsidentin der Fraktionsgemeinde. Ebenfalls mit Beifall wiedergewählt wurden die bisherigen Vorstandsmitglieder Walter Weber, Guido Viglino und Hans Fopp. Vervollständigt wird die Leitung nun durch den technischen Holzbauplaner Jakob Elmer vom Wolfgang, mit dem jetzt auch die Aussenfraktion wieder vertreten ist. Aus seinem Zuständigkeitsbereich berichtete anschliessend Hans Fopp. Für den Fraktionswald am Eingang des Flüelatals würden jährlich 12000 Franken Unterhalt fest budgetiert. Durch Rodungen hätten dieses Jahr sogar ein Ertrag von Fr. 4226.85 erwirtschaftet werden können. Darin inbegriffen 500 Franken von der Gemeinde Davos, die im Zuge eines Landabtausches für eine neue Wasserfassung flossen.
Diverse Geschäfte
«Die Sanierungsarbeiten am Friedhof konnten wegen des frühen Wintereinbruches im letzten Herbst nicht fertiggestellt werden. Diese werden nun erneut in Angriff genommen, sodass die beiden oberen Ebenen in diesem Jahr fertig werden», rapportierte anschliessend Guido Viglino. Der untere Teil würde für nächstes Jahr geplant und mittelfristig sei eine Remise beim Friedhof wünschenswert. «Gegenwärtig steht ständig allerlei Gerätschaft, darunter auch eine hochwertige Schneeschleuder ständig im Freien», beschrieb er die Situation. Von einer für alle vorteilhaften Lösung zum Antrag zu einem Näherbaurecht für eine Autoeinstellhalle in der Stilli, berichtete Walter Weber. Die Entschädigung für das Recht wäre gering ausgefallen, und bei der betroffenen Parzelle habe es sich nicht um wertvolles Land gehandelt. So habe man sich darauf geeinigt, dass im Gegenzug für die Genehmigung der Bauherr die Verantwortung für den Steinschlagschutz auf diesem Stück Land übernehmen müsse.
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