«Pro Madrisa» lockt über 150 Personen auf den Berg
19.03.2008
Archiv Klosterser Zeitung
Madrisa hat treue Fans. Das hat
sich am Ostersamstag gezeigt, als
über 150 Personen zur Generalversammlung
der «Pro Madrisa» auf den Berg gekommen waren.
Die «Pro Madrisa» hat nahezu 500 Mitglieder, die bereit sind, jedes Jahr 70 Franken zu bezahlen, damit der Verein die Madrisabahn mit einem schönen Betrag von 25 000 Franken unterstützen kann. Davon gehen 15 000 Franken an die Infrastruktur und 10 000 Franken an Veranstaltungen wie Eröffnungsapéro, 1.-August- Feier usw.
Ursprünglich wurde die «Pro Madrisa» als Pendant zur «Pro Parsenn» gegründet, um den Rettungs- und Pistendienst mit Material zu unterstützen.
Inzwischen sind diese Dienste im Bahnunternehmen integriert und müssen nur noch sporadisch unterstützt werden.
Im vergangenen Jahr ging der grössere Beitrag an das im Entstehen begriffene Kinderland und der kleinere davon an den Streichelzoo. Im laufenden Jahr will man oberhalb des Bergrestaurants einen Schwingplatz einrichten bzw. finanzieren. Wie Kassier Forti Niederer ausführte, gingen 2007 rund 29 500 Franken an Mitgliederbeiträgen ein. Das Vereinsvermögen war trotz der budgetierten Aufwendungen auf fast 35 000 Franken angestiegen. Auf Antrag aus der Versammlung wurde deshalb der Beitrag an Infrastruktur und Veranstaltungen im Jahre 2008 auf gesamthaft 35 000 Franken erhöht. Da ist der Schwingplatz inbegriffen.
Als Mitglied in der «Pro Madrisa» erhält man für die 70 Franken Jahresbeitrag eine Tageskarte bzw. 2 Retourfahrten und das Nachtessen an der Generalversammlung geschenkt.
Visionen werden Realität
Betriebsleiter Hacher Bernet konnte von einer ganzen Reihe von Projekten berichten, die doch allmählich Gestalt annehmen.
Das Kinderland ist im Aufbau, die Beschneiung beim Albeina-Lift und dem Kinderland wird noch diesen Sommer in Angriff genommen und das Räumen von Steinen im Bereich der Skipisten soll, soweit es die Finanzen erlauben, vorangetrieben werden. Neben der «Pro Madrisa» kommen Beiträge auch vom «Stern Club», und auch die Gemeinde Saas hilft an der Steinräumung mit. Um Abendveranstaltungen durchführen zu können, braucht die Madrisabahn eine Beleuchtung, deren Kosten mit 25 000 Franken geschätzt werden.
Die im Allgemeinen sehr gute Wintersaison 2007/08 hat in den Monaten Dezember bis und mit Februar Rekordergebnisse gebracht. Das schlechte Wetter im März hat aber einen herben Rückschlag verursacht. Gesamthaft darf aber von einem guten Ergebnis ausgegangen werden.
Mit dem obligaten Dank an alle, die in irgendwelcher Funktion mitgeholfen haben, Madrisa zu retten und die «Pro Madrisa» in Schwung zu halten,
konnte Präsident Leo Niederer die Versammlung zeitgerecht schliessen und die Mitglieder zu einem Nachtessen einladen.