| MO 21.05.2012 | ||||||||
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| DI 22.05.2012 | ||||||||
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Für die vom Vorstand der Gemeinde Klosters- Serneus eingesetzte Arbeitsgruppe zur Schulraumbeschaffung auf «Christlis» wirkt dieser Leserbrief
provokativ und zeigt auf, dass sich der Einsender mit der geplanten Aussiedlung «Christlis» nicht direkt auseinandergesetzt hat.
Nachstehend stellt die Arbeitsgruppe die verschiedenen Kritikpunkte aus ihrer Sicht dar:
Ihre Feststellung, dass im Gebiet «Christlis» die einzige noch freie Wiese liegt, wo viele Touristen im Winter wie auch im Sommer verweilen, spazieren und die Sonne geniessen können, ist nicht richtig. Entgegen ihrer Aussage halten wir fest, dass diese freie Wiese im Sommer touristisch nicht genutzt werden kann.
Geplant und vorgesehen ist, entlang der Landquart und Promenade die Fortsetzung der Freihaltezone (analog der bereits weiter westlich bestehenden Freihaltezone) bis zur Langlaufbrücke/Erlenwald zu verlängern und für die Zukunft sicherzustellen. Nördlich dieser Zone soll im westlichen Teil eine ZöA (Zone für öffentliche Anlagen) entstehen. Dort soll ein Fussballfeld ohne Hochbauten realisiert werden. Diese Fläche kann für eine künftige Winternutzung
dem Ort Klosters zur Verfügung stehen, während im Sommer Alternativnutzungen auf dem geplanten Fussballfeld denkbar sind. Die nordöstlichen Parzellen sollen in eine Zone ZöBA (Zone für öffentlichen Bauten und Anlagen) eingezont werden. Im nordöstlichen Bereich dieser Flächen würde die neue Schulanlage entstehen. Entlang der östlichen Grundstücksgrenze soll ab der bestehenden Promenade über die neu plante reihaltezone ganzjährig
einen Zugang für Spaziergänger mit planerischen Mitteln sicherstellen.
Weiter zweifelt der Einsender, ob mögliche Sanierungen der bestehenden Schulhäuser genügend untersucht wurden. Die verantwortlichen Instanzen haben die vorhandenen Bausubstanzen und Standorte geprüft. Aus Kosten- und Platzgründen wurden diese Varianten jedoch fallen gelassen. Der schlechte Bauzustand der bestehenden Turnhalle an der Äusseren Bahnhofstrasse erfordert eine umfassende Lösung. Das seit Jahren verlangte und notwendige neue Feuerwehrlokal könnte durch eine Umnutzung der bestehenden Turnhalle ideal realisiert werden. All diese Punkte bestärken die verantwortlichen Organe, mit einer Aussiedlung der Schule in das Gebiet «Christlis» eine zukunftsgerechte Lösung bereit zu stellen. Mit diesem geplanten Standort haben die Verantwortlichen sehr wohl klare strategische Visionen, indem die neu geplante Schulanlage mit dem Fussballfeld zentral im Grünen gelegen und in unmittelbarer Nähe der vorhandenen Sportanlage und dem reibad zu liegen käme. Im Weiteren ist der Hinweis erlaubt, dass man sich bewusst sein muss, falls das Gebiet «Christlis» nicht wie geplant mit einer Schulanlage durch die öffentliche Hand realisiert wird, dieses Land früher oder später der freien Bodenspekulationen ausgesetzt sein wird.
Für allgemeine Fragen steht der Vorsitzende der Arbeitsgruppe, Andreas Mathis, jederzeit zur Verfügung.
Arbeitsgruppe Aussiedlung
Schulraumbeschaffung Christlis