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Beat Fopp macht keinen Hehl aus seinen Absichten: Die Liegenschaft «Cioccolino» im Davoser Zentrum soll baulich erweitert und damit aufgewertet werden. Die Architekten René und Romano Pfiffner aus Klosters haben sich der Sache angenommen. Die vorsichtigen Kostenschätzungen belaufen sich allein für das neu zu Bauende auf mehrere Millionen Franken.
Hans Zimmermann
Wenn Beat Fopp sagt, ein relativ hoher Kaufpreis für die Liegenschaft selbst verlange auch hohe Investitionen, um die Liegenschaft an zentralem Platz attraktiv zu machen, so hat er zweifellos recht. Und wenn er sich vornimmt, dieselbe nach dem Endausbau mit attraktiven Geschäftslokalen zu bestücken, dann wird dieses Davoser Zentrum zweifellos eine Aufwertung erhalten.
Der Zeitplan
Die Profile am Postplatz sind gestellt. Die Baueingabe bei der Gemeinde ist erfolgt. Bereits hat auch der Bauberater der Gemeinde das Projekt abgesegnet. Dies sei wichtig, so Architekt René Pfiffner, handle es sich doch um ein Bauvorhaben in der Kernzone. Zwar gelte es noch, sich mit zwei Einsprechern zu verständigen, doch die verbleibende Zeit bis zu einer Einigung wolle man intensiv nutzen: Denn nach Ostern 2009 wolle man mit dem Bau beginnen. Der eigentliche Geschäftstrakt solle noch in diesem Jahr (2009) fertig werden, der vorgesehene Wohntrakt ein Jahr später.
Die Absichten
Im Erdgeschoss sollen auf 650 Quadratmetern Läden und unbedingt ein Restaurant entstehen. Hier gehe es vor allem auch darum, alte Bausubstanz zu erhalten, sagt Architekt Pfiffner. Wie viele und welche Läden sich denn schliesslich im «Cioccolino» einquartieren werden, weiss Bauherr Beat Fopp noch nicht. Doch er habe Anfragen. Und er gibt sich überzeugt, dass die entstehenden Läden der Davoser Promenade gut anstehen werden.
Mit dem bisherigen Wirte-Ehepaar Romy und René Kilchenmann will Fopp übrigens unbedingt weiter zusammenarbeiten. So viel zum Erdgeschoss, bei dem möglichst wenig an guter Substanz verändert werden soll.
Wohnungen und Büros In den Obergeschossen sollen neu Büroflächen oder je nach Nutzung auch Ladenflächen von 544 Quadratmetern entstehen. Im «Turm» schliesslich (rechts im Bild) werden vier grosszügige Wohnungen mit je 226,5 Quadratmetern entstehen. Ob dieselben nach Fertigstellung im Jahr 2010 vermietet oder verkauft werden sollen, steht zum heutigen Zeitpunkt noch nicht fest. Von der Technik her legt Architekt René Pfiffner Wert auf umweltgerechte Lösungen: Die Heizung soll über Erdwärme betrieben werden. Ein hoher Isolationsstandard soll zudem verhelfen, dass möglichst wenig Energie «in die frische Luft geheizt» werden soll. Und schliesslich wird jeder Wohnteil über eine kontrollierte Lüftung verfügen.
Beat Fopp präzisiert
Natürlich habe er das Grundstück seinerzeit recht teuer gekauft. Doch das Baugesetz der Gemeinde lasse neuerdings im Zentrum eine verdichtete Bauweise zu. Damit habe die Liegenschaft seit dem Kauf zweifellos an Wert gewonnen. Diese Chancen gelte es zu nutzen, so Beat Fopp. Zwei Dinge lägen ihm indes am Herzen: Die neuen Gebäulichkeiten müssten sich erstens städtebaulich in die ganze Umgebung des Zentrumsquartiers einfügen. Und zweitens sollten die einzuquartierenden Geschäfte einen Standard haben, der dem Ruf von Davos an einem sehr guten Platz gerecht werde. von aussen» aufgezwungen werde.