Suchen

Radio Grischa Newsticker

Di aktuellschta News us dr Region

Wetter

Davos

MO 21.05.2012
MAX.
12°
MIN.

Klosters

MO 21.05.2012
MAX.
14°
MIN.

 

DI 22.05.2012
MAX.
11°
MIN.

 

DI 22.05.2012
MAX.
13°
MIN.

» mehr Wetter

Webcams Davos Klosters


Rinerhorn, Blick auf Davos: 01.05.2012 15:09:48

Madrisa Blick Klosters: 01.05.2012 15:21:44

» weitere Webcams

Kontakt
Buchdruckerei Davos AG
Promenade 60
7270 Davos Platz
T. +41 (0)81 415 81 81

Kommt sie nun? Und wenn ja, wie?

07.05.2009 Archiv Davoser Zeitung

 

Die Rede ist von der «Wäscheria» in Davos Glaris, und der Fragenkatalog liesse sich gleich auch um das «Wann, allenfalls?» erweitern. Nun: Schlüssige und vor allem griffige Antworten vermochte auch die gestrige Sitzung im Rathaus nicht zu zeitigen.


Hans Zimmermann
 


Seitens des Unternehmens waren Verwaltungsratspräsident Jörg Riedi sowie Hansueli Baier, Delegierter des Verwaltungsrats, anwesend, während die Gemeinde Davos durch Landammann Hans Peter Michel und Cornelia Deragisch vom Hochbauamt vertreten war. Laut Jürg Riedi sei es vor allem darum gegangen, aus erster Hand Informationen zu erhalten über Zustand und Perspektiven der wirtschaftlichen Entwicklung in Davos, um sich ein Bild zu verschaffen, welches mithelfen solle bei der Entscheidungsfindung über Investitionen in der Landschaft. Sprich: Ob und wie man das Projekt Wäscheria Glaris vorantreiben wolle.

Der Rattenschwanz
Merkmal jeder Entwicklung sei es ja, dass die eine Investition eine nächste erst auslöse, während es das Merkmal von Fehlentwicklungen sei, dass nicht existente Investitionen eben auch keine Folgeinvestitionen nach sich ziehen könnten. Eine «Wäscheria» insbesondere stehe gewissermassen am Ende dieses «konjunkturellen Rattenschwanzes», denn wo keine Hotels entstünden, gebe es auch keine Wäsche aus Hotelbetten zu waschen.
Die «Wäscheria» könne also keineswegs am Anfang einer konjunkturellen Entwicklung stehen, sagt Riedi. Immerhin – und damit sei man sich einig gewesen mit den Vertretern der Gemeinde, seien die Perspektiven für Davos in helleren Tönen zu malen als anderswo: Davos habe die Substanz, vielleicht sogar gestärkt aus der gegenwärtigen Krise herauszukommen, und angesichts dieser Aussichten wolle und werde man das ins Auge gefasste Projekt vorantreiben.
Eines jedenfalls rechne man den Davosern jetzt schon hoch an, führt Riedi weiter aus: Seine Behörden hätten sich als sehr dynamisch und effektiv im Handeln erwiesen, indem sie mit der raschen Umzonung in Glaris den Weg geebnet hätten für Pläne des Unternehmens und somit für eine gute Zusammenarbeit.

Tönt gut, aber…
So wohltönend diese Aussagen von Jörg Riedi auch waren, so schwierig war es, ihn auf irgendwelchen Fakten zu behaften: Man habe vor der Abstimmung über die Zonenänderung von einem Architekten ein Vorprojekt erstellen lassen, um den Rahmen zu kennen, in dem man sich bewegen könne und wolle. Das sei auch der Stand heute noch. Mit Wohlwollen nehme man auch zur Kenntnis, dass die Gemeinde gewillt sei, das Wasserreservoir in der «Chumma» noch in diesem Jahr zu bauen und den Bedürfnissen des Unternehmens folgend – eben genügend gross zu bauen.
Noch diesen Monat werde sich der Verwaltungsrat treffen, um aus der dann analysierten Situation heraus «Nägel mit Köpfen» zu machen. Gut möglich, dass man der Landschaft noch in diesem Jahr ein Projekt zur Genehmigung vorlegen könne. Auf die Fragen wie und wann könne zum jetzigen Zeitpunkt überhaupt keine Antwort gegeben werden. Theoretisch möglich sei, dass man den Bau etappiere, möglich sei auch, dass man gegenüber der ursprünglichen Grundidee redimensioniere, dass man also vielleicht nur eine statt der
ursprünglich geplanten zwei Waschstrassen auf Anhieb realisiere. Vieles hänge von der voraussichtlichen Entwicklung im Hotelbereich ab. Angesichts der Konjunkturlage müsse selbstverständlich auch die Finanzierung neu geregelt und überdacht werden.

Eine vorsichtige Wahl
In einem Punkt – und hier wurde Jürg Riedi sogar konkret, auch wenn er keinen Namen nannte – sei man allerdings schon weiter als andere potenzielle Davoser Investoren: Man arbeite nur mit Banken zusammen, die auch genügend flüssige Mittel und Interesse hätten, ins Projekt zu investieren.

 

 

 

Für Online-Abonnenten geht es hier weiter: PDF-Ausgabe
 

 

Sichern Sie sich jetzt Ihr Online-Abonnement: Abo und Preise