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Gegen 4000 Interessierte strömten ins Zentrum, für die Organisatoren ein überwältigender Erfolg – sie hatten mit 1500 Besuchern gerechnet.
Andreas Frei
«Schön!» – dieses Wort war am Samstagnachmittag rund ums Kongresszentrum mit Abstand am häufigsten zu hören. Einige der Besucher waren am Samstag eigens aus dem Unterland angereist, um die neuen Räume besichtigen zu können.
Mühe und Arbeit
Schon bei der offiziellen Eröffnung am Donnerstagabend herrschte unter den Ehrengäs-ten einhellige Freude über den Erweiterungsbau. «Das Wort Arbeit kann man auf zwei Arten ins Lateinische übersetzen: Lavor und Opus. «Lavor» wird dabei im Sinne von Mühe und Arbeit verwendet, «Opus» meint das Werk als Ganzes», sagte Landammann Hans Peter Michel (FDP) in seiner Ansprache. Das sei nur scheinbar ein Gegensatz, denn um ein grosses Werk zu erreichen, seien oftmals Mühe und Arbeit nötig. «Und nur dadurch weiss man am Ende das Werk auch wirklich zu schätzen.» Der Erweiterungsbau des Kongresszentrums sei eine grosse Arbeit gewesen, betonte Michel. «Gestern waren Mühe und Sorgen, morgen geht der Alltag weiter, aber heute wollen wir uns über das freuen, was gemacht wurde, und stolz darauf sein. Ich glaube, wir haben Grund dazu», zeigte er sich überzeugt. Regierungsrat Stefan Engler (CVP) überbrachte die Grüsse des Kantons. Die Davoser hätten mit ihrem weitsichtigen Entscheid Mut zu Eigenständigkeit und zur Zukunftsgestaltung bewiesen, lobte er. «Der Kongresstourismus in Davos erhält mit dem erweiterten Kongresszentrum eine neue Qualität», sagte Engler.
Grosse Aufgabe für DDO
Für Michel ist klar, dass mit dem erweiterten Zentrum gute Voraussetzungen geschaffen wurden. Diese zu nutzen, obliege nun der DDO. «Sie muss besonders in die Hände spucken. Es geht nun darum, den Bau möglichst gut auszulasten. Das ist eine grosse Aufgabe», sagte der Landammann. Für ihn stünden aber auch die Hoteliers in der Pflicht. Diese müssten die Vorlage der Öffentlichkeit nun nutzen – sei es durch Ausbauten oder durch Neubauten.
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