Suchen

Radio Grischa Newsticker

Di aktuellschta News us dr Region

Wetter

Davos

MO 06.02.2012
MAX.
-12°
MIN.
-23°

Klosters

MO 06.02.2012
MAX.
-11°
MIN.
-22°

 

DI 07.02.2012
MAX.
-15°
MIN.
-21°

 

DI 07.02.2012
MAX.
-12°
MIN.
-20°

» mehr Wetter

Webcams Davos Klosters


Rinerhorn, Blick auf Davos: 06.02.2012 08:54:28

Madrisa Blick Klosters: 06.02.2012 08:50:29

» weitere Webcams

Kontakt
Buchdruckerei Davos AG
Promenade 60
7270 Davos Platz
T. +41 (0)81 415 81 81

Gutes Wasser für 1500 Wiesner

06.05.2010 Archiv Davoser Zeitung

Hochbetrieb auf dem «Eggelti» oberhalb Wiesen: Noch in diesem Jahr wird hier das neue Wasserreservoir im Rohbau fertiggestellt, welches genügend Brauch- und Löschwasser für 1500 Einwohner speichern soll. Integriert in den Bau wird auch ein Kleinkraftwerk, welches dereinst 150000 kWh Strom liefern wird.

 

Hans Zimmermann

 

Mit dem Bau des Reservoirs wird eine weitere, wichtige Etappe in der Wasserversorgung der Fraktion Wiesen realisiert. Bereits zuvor war das Leitungssystem im Oberdorf völlig erneuert worden, und im letzten Jahr wurden auch die guten und ergiebigen Quellen im Gebiet «Chalten Brunnen» neu gefasst und durch extrem schwieriges Gelände neu abgeleitet. Die alte Wiesner Wasserversorgung stammt übrigens aus dem Jahr 1895, die Leitungen, bestanden zum Teil noch aus Tonröhren…

 

Zahlen und Fakten

 

Das neue Projekt stammt aus der Feder des Wiesners Chris­toph Dürst vom Davoser Ingenieur-Büro Caprez. Dürst hat auch die örtliche Bauleitung. Die Oberbauleitung obliegt Rolf Sigrist vom Tiefbauamt, der somit auch die Gemeinde als Bauherrin vertritt. Den ganz grossen Anteil der in diesem Jahr anfallenden Arbeiten leistet die Implenia Bau AG Davos – die Arbeit bleibt also im lokalen Land. Gebaut werden zwei Reservoirkammern mit je 200 Kubikmetern Inhalt, wobei die eine als Brauchwasser-, die andere als Löschwasserspeicher gedacht ist. Die beiden Kammern sind miteinander verbunden, die Öffnungsklappen können von Davos aus ferngesteuert werden. Gespeist wird das Reservoir von Quellen im Raum «Chal­ten Brunnen» und «Chalch­tschuggen», wobei die Ersteren immer mindestens 9, die zweiten zwischen 5 und 30 Liter pro Sekunde zu liefern vermögen. Rolf Sigrist stellt im Übrigen eine ausserordentlich gute Wasserqualität fest, und erklärt, dass man sich beim Bau des Reservoirs an strenge Vorschriften der Lebensmittelverordnung zu halten habe. Das neue Reservoir liegt auf 1530 Metern Höhe, also etwas höher als das alte. Das sei wichtig, sagt Dürst, denn damit erhalte die Feuerwehr zwei Bar mehr Druck, und somit sei wiederum einer Forderung der Gebäudeversicherung Genüge getan. Jener Gebäudeversicherung, die im­merhin 13,8 Prozent der Kos­ten bezahlt. Und das sind doch 182000 von 1,3 Millionen Franken.

 

Gut im Rennen

 

Mit dem Stand der Arbeiten ist Sigrist hoch zufrieden: Man arbeite ständig mit einem Geologen zusammen und sei somit weitgehend vor Überraschungen in der Baugrube gefeit. Des Weiteren werde das Reservoir nach den Normen der Erdbebensicherheit gebaut. Was die Zeittabelle betreffe, so liege man mit dem Bau gut, und man werde auch mit der Kostendecke zurechtkommen

 

Eröffnung: Sommer 2011

 

Das Bauwerk werde im Rohbau bis im Herbst fertig sein, sagt Sigrist. Im Winter werde man den Innenausbau vorantreiben. Und einer planmässigen Eröffnung im Sommer 2011 dürfte nichts mehr im Wege stehen. Vom Reservoir selbst sei dann kaum noch etwas zu sehen: Was noch ins Auge fallen könne, sei eine Bruchsteinmauer, eine Stahltüre – und das Chalet direkt auf dem Reservoir, welches das Kleinkraftwerk beherbergen werde.

 


Hier gelangen Sie zur gesamten "DZ" PDF-Ausgabe: PDF-Ausgabe


Sichern Sie sich hier Ihr Online-Abonnement: Abobestellung