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Gemeinderat will Sondersitzung

02.09.2010 Archiv Klosterser Zeitung

Gemeinderat will Sondersitzung

An der Gemeinderats-Sitzung vom vergangenen Donnerstag wurde das Neubau-Projekt «Pardenn» vorgestellt.

Coni Allemann


Zu Beginn der Sitzung stellte der Investor Alfred Meili seine Pläne für den Neubau des Hotels «Pardenn» vor, der bereits kommenden Frühling in Angriff genommen werden soll.
Demnach soll zwar ein Vier-Stern-Hotel entstehen, allerdings mit einem eher einfachen Baukörper. Er wolle, so Meili, «einigermassen ökologisch bauen, also nach Minergie-Standard». Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde Klosters-Serneus sei positiv, man könne gerade nach vorne arbeiten. Meili betreibt in Zürich bereits drei gut gehende Hotels. Er sei, durch sein Ferienhaus in Serneus, mit Klosters schon lange verbunden. Das neue Hotel «Pardenn» werde 9 bis 10 Monate im Jahr geöffnet haben, wie Alfred Meili erklärte.
 

30 Prozent Wohnungen
Erstellt werden sieben Stockwerke; zwei davon sind für Wohnungen reserviert. Damit das Projekt überhaupt finanzierbar wird, müssen 30 Prozent der dem Gast verfügbaren Fläche Ferienwohnungen sein, wie Meili weiter erläuterte. Fürs Hotel sind 79 Zimmer mit rund 160 Betten geplant. Ein Park sowie ein Spa mit Sprudelbad sollen zur Ausstattung gehören.
Die Grundfläche des Neubaus wird nicht grösser als der des jetzigen Hotels werden, allerdings wird die heutige maximale Höhe vom gesamten Gebäude erreicht werden.
Der Standort, ist jetzt noch als «Wohnzone» deklariert. Angestrebt wird eine «Hotel- und Wohnzone Pardenn» damit der Neubau wir geplant realisiert werden kann.
 

Aktiver September
Weitere Themen der Sitzung waren der verzögerte Abbruch des Hauses Fehr an der Nationalstrasse A28 in Serneus und die provisorische Aufbereitungsanlage in der «Gruoba», die vom Bund bis zum Ende der Bauarbeiten «Umfahrung Saas» bewilligt worden sei; weiter die (auf Anregung von Beat Bernet) erfolgte Erlaubnis für Radfahrer, die Diethelm-Promenade bis zum Sportzentrum benutzen zu dürfen und einmal mehr die Mutterkuh-Haltung auf den Alpweiden.
Deutliche Worte hatten einige Gemeinderäte an die Adresse des Vorstandes gerichtet. Es betraf Motionen, welche laut Geschäftsordnung «in der Regel in der nächsten Sitzung» für erheblich erklärt werden sollten, bei denen das aber noch nicht passiert ist.
Zustimmung fand die teuerungsbedingte Anpassung an die Verbundkosten des Tarifverbundes, welche jetzt noch dem fakultativen Referendum untersteht.
Im September trifft sich der Gemeinderat sogar zwei Mal: Am 11. September zu einem weiteren Intensivtag, am 20. erfolgt dann eine zusätzliche Gemeinderats-Sitzung, wofür die eingereichte Motion für ein Leistungszentrum und die Schulraumbeschaffung traktandiert worden sind.

 

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